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Unser Wappen
Wappen größer

Annahme eines Wappens und Führung einer Fahne

Zum Beschluß des Gemeinderats vom 08.01.1975

Der Gemeinde Benningen wird auf Antrag gemäß Art. 4 Abs. 1 Satz 2 G0 die Zustimmung zur Abnahme eines Wappens nach dem vorgelegten Entwurf erteilt. Die Wappenbeschreibung lautet:

"Gespalten von Schwarz und Silber; vorne ein wachsender goldener Abtstab, hinten drei grüne Riednelken mit roten Blüten aus einem Stock wachsend."

Riednelke
Im Dienstsiegel der Gemeinde hat die Umschrift zu lauten: Im oberen Halbbogen "Bayern", im unteren Halbbogen "Gemeinde Benningen" (§ 10 Abs. 2 NHGV). Die Dienstsiegel sind ausschließlich beim Bayer. Hauptmünzamt in München 22, Hofgraben 4, zu beziehen (§ 9 Abs. 6 NHGV). Ein Siegelabdruck (zweifach) ist der Regierung auf dem Dienstweg vorzulegen.
 
Die Regierung erteilt der Gemeinde Benningen ferner gemäß Art. 4 Abs. 1 Satz 2 G0 ihre Zustimmung zur Führung einer Fahne.
Die Fahne zeigt drei Streifen in der Farbenfolge Gelb - Schwarz - Weiß; sie kann auch mit dem Gemeindewappen geführt werden.

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von gestern bis heute
Benningen (früher Boningen = bei der Sippe des Bono) ist eine Siedlung der alemannischen Landnahme.
Benningen damals
In einer Ottobeurer Chronik heißt es: "Zu Benningen, einer benachbarten Dorfgemeinschaft, lebte um diese Zeit (961) ein adeliger und angesehener Herr, Hatto mit Namen, welchem neben mehreren Gütern und Besitzungen auch die Kirche des Ortes gehörte", was er alles dem Kloster Ottobeuren schenkte. Nach den Gefällsverzeichnissen von 1250 hatte auch das Benediktinerkloster Weingarten zinstragende Güter in Benningen.
Der Ort gehörte im 14. Jahrhundert bereits so gut wie ganz dem Kloster Ottobeuren. Im Bauernkrieg 1525 vertrat Hans Laudorfer Benningen, der bald zum engeren Ausschluß der Bauernanführer zählte; während der Belagerung von Memmingen war das Bauern-Hauptquartier in Benningen.
Nach der Volkszählung von 1793 in der Herrschaft Ottobeuren hatte Benningen 69 Höfe mit 471 Einwohnern. Von den Höfen ist zuerst die Riedmühle erwähnt, und zwar heißt es in der Chronik, daß sie im Jahre 1415 vom Kloster Ottobeuren in ein Erblehen umgewandelt worden ist. Mit der Säkularisation fiel Benningen an den Staat Bayern.
Benningen, bis in die jüngste Zeit ein Dorf mit überwiegend bäuerlicher Struktur, entwickelte sich als Stadtrandgemeinde in den Nachkriegsjahren mehr und mehr zu einer Arbeitnehmersiedlung. Die Bevölkerung wuchs seit 1939 von 702 Einwohner auf nahezu 2200 an.
Im Nordwesten des Ortes liegt das bekannte "Benninger Ried" ein Naturschutzgebiet, in dem die in
Benningen heute

Deutschland einzigartige "Riednelke" wächst. Am Rande des Naturschutzgebietes, eingebettet zwischen Wiesen, Birken und Wasser, ist die von der Sage umsponnene Kapelle zum Hochwürdigen gut (Riedkapelle), eine Wallfahrskapelle, deren Ursprung bis ins Jahr 1216 zurückreicht.
Die Gemeinde Benningen wird sich eine wirtschaftliche Basis für einen ausgeglichenen Lebensraum schaffen, wie er für ein gesundes Gemeinwesen in unserer Zeit zu fordern ist.

Weitere Informationen zum Thema Benninger Ried unter:
http://www.life-natur.de
http://www.memmingen.de/benninger_ried.html


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Statistik

Gemeinde Benningen:
608 m ü. M., 2200 Einwohner, Reg.-Bezirk Schwaben, Landkreis Unterallgäu, Amts- und Landgericht Memmingen, DB (3,5 km) Memmingen, Bus Memmingen-Böhen, Memmingen-Ottobeuren, Grönenbach, BP., evg. und kath. Kirche.

Schulen:
Grund- und Haupt- Teilverbandsschule. Kindergarten, Arzt, Pfarr- u. Schulbücherei. Die Gemeinde wurde 1152 erstmals urkundlich erwähnt.
Im Naturschutzgebiet Benningen und Benninger Ried gute Wander- und Erholungsmöglichkeiten, Wanderwege, Sport- und Festhalle, Mehrzweghalle, Sportplatz, Kinderspielplatz, Tennisplatz, Reithalle.

Sehenswürdigkeiten:
Barock-Pfarrkirche St. Peter und Paul, Riedkapelle, Baudenkmal.

Auskunft: Gemeindeverwaltung
                   Telefon: (08331) 25 38
                   Telefax: (08331) 484 62


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